Zen in der Kunst einen Berg zu besteigen (1)
Geschrieben von Magnus Bühl in BEWUSST-naturnah-SEIN, Bergfoto, Fotos, Sport
Die letzten Wochen war ich viel in den Bergen unterwegs – allein und mit Freunden. Das Foto zeigt die Warenkarseitenspitze (3.345m), die man von der Hochstubai-Hütte aus sehr gut mit ein paar kleinen Klettereien aus schneefrei erreichen kann. Hier oben in den Stubaier Alpen, die man vom Ötztal aus erreichen kann war ich die letzten Wochen zweimal für 2 Tage unterwegs.
Meine Ziele waren einmal die Amberger Hütte im Sulztal, von wo aus ich letzten Samstag den 3.496m hohen Schrankogel bestiegen habe. Und diese Woche war ich Dienstag und Mittwoch von Sölden aus im Windachtal. Hier führte mein Weg über die Siegerlandhütte hinüber zur Hildesheimer Hütte. Am nächsten Tag bin ich dann zur 3.175m hohen Hochstubai-Hütte ab- und wieder aufgestiegen. Hier hat mir der nette Hüttenwirt Florian Fiegl die Besteigung der Warenkarseitenspitze (siehe Bild) empfohlen.
Warum bin ich so viel in den Bergen unterwegs? Allein? Die Berge sind für mich einerseits Kraftquelle. Die Zeit dort oben wirkt auf mich wie eine Verjüngungskur. Nach 2 Tagen mit vielen 1000 anstrengenden Höhenmetern komme ich voller Energie und aufgeladen zurück. Wenn ich nach so einem Bergtag in den Spiegel schaue, bin ich von mir selbst begeistert und finde mich zu 100% anziehend und magnetisch. Zu 100% Eins (einig) mit sich selbst zu SEIN ist eine Erfahrung, die gleichzeitig berauscht und beruhigt.
Ich will die nächsten Tage noch ein paar weitere Einblicke und Gedanken in die Welt der Berge, meiner speziellen Kunst / ART des ZEN mit Euch teilen … seid gespannt.
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